Wählen Sie eine Region, um Inhalte für Ihren Standort zu sehen
Gesetzliche Brandschutzanforderungen an Gebäude
Die Brandschutzvorschriften für die Gebäudehülle können je nach Land sehr unterschiedlich ausfallen. Was alle jedoch gemeinsam haben: das Ziel, die Menschen zu schützen, die sich in den Gebäuden aufhalten. Für Planer bedeutet das in der Praxis, mehrere Regelungsebenen im Blick zu behalten.
Die relevanten Regelungsebenen
Landesbauordnungen legen als nationales bzw. regionales Baurecht die grundsätzlichen Brandschutzanforderungen fest – in Deutschland unterscheiden sich diese teils von Bundesland zu Bundesland.
Sonderregelungen für bestimmte Gebäudetypen, etwa die Hochhausrichtlinie, verschärfen die Anforderungen dort, wo Rettungswege länger und Löscheinsätze schwieriger sind.
Europäische Normen, allen voran EN 13501-1 („Reaction to fire"), schaffen eine einheitliche Klassifizierung für das Brandverhalten von Baustoffen, auf die nationale Vorschriften Bezug nehmen.
Mehr dazu: [Hochhaus-Fassaden: Anforderungen & Lösungen]
Was die Anforderung im Einzelfall bestimmt
Welche konkrete Brandschutzklasse für ein Projekt gilt, hängt in der Regel von mehreren Faktoren ab:
- Gebäudehöhe und -klasse
- Nutzungsart (Wohngebäude, Hochhaus, Versammlungsstätte, Krankenhaus etc.)
- Personendichte und Fluchtwegsituation
- Regionale bzw. länderspezifische Vorschriften
Mehr dazu: [B1 vs. A2 – was benötigt man wirklich?]
Der Systemgedanke im Brandschutz
Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, reicht die Betrachtung des Einzelmaterials nicht aus. Entscheidend ist der Systemgedanke: Wandaufbau, Dämmung, Unterkonstruktion, Fassadenmaterial, Dimensionierung, Auslegung und Verbindungstechnik – alle Komponenten und Parameter haben Einfluss auf das Brandverhalten eines Gebäudes.
Mehr dazu: Brandschutz bei VHF-Fassaden
Wie ALUCOBOND® Sie bei der Nachweisführung unterstützt
Mit unseren Aluminiumverbundplatten bieten wir verschiedene Lösungen für Renovierungen oder Neubauten, um Gebäude brandsicher nach aktuellen Richtlinien zu bauen. Unser Fassadenmaterial ALUCOBOND® ist nach EN 13501-1 geprüft, verfügt über die relevanten DIBt-Zulassungen und wurde als System in BS8414-Großbrandtests nachgewiesen. Wir arbeiten zudem mit nationalen Behörden sowie auf europäischer Ebene zusammen, um den Brandschutz für Gebäude zu verbessern, und bieten ein umfassendes Schulungskonzept an. Sprechen Sie uns bei Interesse gerne an.
Zum Übersichtsartikel: [Brandschutz bei Fassaden: A2, B1 & VHF – Der ALUCOBOND-Leitfaden]
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wer legt die Brandschutzanforderungen an eine Fassade fest?
In erster Linie die jeweilige Landesbauordnung, ergänzt um Sonderregelungen wie die Hochhausrichtlinie sowie europäische Normen wie EN 13501-1, auf die nationale Vorschriften Bezug nehmen.
Welche Faktoren bestimmen, welche Brandschutzklasse mein Projekt braucht?
Vor allem Gebäudehöhe und -klasse, Nutzungsart, Personendichte, Fluchtwegsituation sowie regionale Vorschriften. Details dazu in B1 vs. A2 – was benötigt man wirklich?
Reicht die Prüfung des Fassadenmaterials allein aus, um die Vorschriften zu erfüllen?
Nein. Entscheidend ist der Systemgedanke – Wandaufbau, Dämmung, Unterkonstruktion und Fassadenmaterial müssen gemeinsam betrachtet werden.
Mehr dazu in Brandschutz bei VHF-Fassaden.
Wie unterstützt ALUCOBOND® bei der Nachweisführung gegenüber Behörden?
ALUCOBOND® ist nach EN 13501-1 geprüft, verfügt über die relevanten DIBt-Zulassungen und wurde als System in BS8414-Großbrandtests nachgewiesen. Unsere Techniker:innen unterstützen Sie gerne bei der projektspezifischen Nachweisführung.