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Was bringt eine Brandschutzfassade?
Brandschutz an der Fassade wird oft zuerst als regulatorische Pflicht wahrgenommen – als Anforderung, die es zu erfüllen gilt, damit ein Bauantrag durchgeht. Für Bauherren und Betreiber steckt dahinter aber ein handfester wirtschaftlicher und praktischer Nutzen, der über die reine Genehmigungsfähigkeit hinausgeht.
Schutz von Menschen und Investition
Der offensichtlichste Nutzen: Eine geprüfte Brandschutzfassade schützt im Ernstfall die Menschen im und am Gebäude, indem sie die Ausbreitung eines Feuers über die Gebäudehülle verlangsamt oder verhindert. Gleichzeitig schützt sie die Investition selbst – ein Gebäude, dessen Fassade im Brandfall versagt, verursacht in der Regel deutlich höhere Sach- und Folgeschäden als eines mit einer geprüften Systemlösung.
Weniger Reibung bei Genehmigung und Versicherung
Ein Fassadensystem mit lückenloser Prüfdokumentation – etwa nach EN 13501-1 und, bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden, zusätzlich per BS8414-Großbrandtest – lässt sich im Genehmigungsprozess deutlich reibungsloser nachweisen. Das spart Zeit in der Planungsphase und reduziert das Risiko von Rückfragen oder Auflagen im Nachhinein. Auch für die Gebäudeversicherung ist eine dokumentierte, hochwertige Brandschutzklasse häufig ein relevanter Faktor.
Werterhalt über die gesamte Nutzungsdauer
Anders als viele andere Bauteile ist die Fassade über Jahrzehnte im Einsatz und nur mit hohem Aufwand nachträglich austauschbar. Eine von Anfang an durchdachte Brandschutzlösung vermeidet teure Nachrüstungen, die entstehen, wenn sich Vorschriften verschärfen oder ein Gebäude umgenutzt wird – etwa von einem Bürogebäude zu einer Versammlungsstätte mit anderen Anforderungen.
Mehr dazu: Was bedeutet „A2-s1,d0"?
Ein Entscheidungskriterium, das früh mitgedacht werden sollte
Wird der Brandschutz erst spät im Projekt geprüft, sind Anpassungen an Material oder Konstruktion oft teuer und zeitintensiv. Wer Fassadenmaterial, Dämmung und Unterkonstruktion von Beginn an als sicheres Gesamtsystem plant, spart nicht nur Kosten, sondern gewinnt auch Planungssicherheit.
Mehr dazu: Warum ist Brandschutz so wichtig?
ALUCOBOND® als geprüfte Systemlösung
Mit ALUCOBOND® PLUS und ALUCOBOND® A2 bieten wir Fassadenlösungen, die nach EN 13501-1 klassifiziert und – in Kombination mit nicht brennbarer mineralischer Dämmung – in BS8414-Großbrandtests nachgewiesen sind. Damit erhalten Bauherren und Planer von Anfang an eine dokumentierte, belastbare Grundlage für ihre Projektentscheidung. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie wissen möchten, welche Lösung für Ihr Vorhaben die richtige ist.
Zu den Systemlösungen mit ALUCOBOND® für optimalen Brandschutz
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Ist eine Brandschutzfassade nur eine gesetzliche Pflicht?
Nein. Über die Genehmigungsfähigkeit hinaus schützt sie Menschen und Investition, reduziert Reibung bei Genehmigung und Versicherung und erhält den Wert des Gebäudes über die gesamte Nutzungsdauer.
Wie wirkt sich eine geprüfte Brandschutzfassade auf den Genehmigungsprozess aus?
Ein Fassadensystem mit lückenloser Prüfdokumentation nach EN 13501-1 und ggf. BS8414 lässt sich im Genehmigungsprozess deutlich reibungsloser nachweisen und reduziert das Risiko von Rückfragen oder Auflagen.
Warum lohnt es sich, Brandschutz früh in der Planung mitzudenken?
Weil spätere Anpassungen an Material oder Konstruktion teuer und zeitintensiv sind. Wer von Beginn an ein sicheres Gesamtsystem plant, spart Kosten und gewinnt Planungssicherheit.
Welche ALUCOBOND-Lösungen bieten geprüften Brandschutz?
ALUCOBOND® PLUS und ALUCOBOND® A2 – beide nach EN 13501-1 klassifiziert und in Kombination mit nicht brennbarer mineralischer Dämmung in BS8414-Großbrandtests nachgewiesen.