Forms & Elements: Eigenwillig

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Ein Haus bietet Schutz vor Wind, Wetter und unerwünschten Blicken. Wenn seine Funktion so klar ist, sollte es einfach sein, ein Haus zu entwerfen und zu bauen. Doch da ist mehr: Ein Haus und seine Fassade erzeugen Bilder, die wir einordnen und bewerten. Was wir in Form und Fassade lesen, ist sehr individuell. Die Architekturtheorie versucht, wiederkehrende Elemente und Prozesse zu erkennen und zu benennen. Oft werden daraus Dogmen, die jede Gestaltung in einen ideologischen Rahmen fasst. Entwerfen wird zu einer Frage von Erwartung, Haltung und Prinzip. Viele junge Gestaltende können damit nichts mehr anfangen. Denn Funktionen, Prozesse und deren Folgen sind heute dank Digitalisierung, globaler Vernetzung und Klimabewusstsein viel komplexer als noch vor zwanzig Jahren. Der Spielraum der Gestaltenden wird immer größer, das Spiel selbst immer schwieriger und überraschender. Bei all den aktuellen Krisen und Baustellen haben Dogma und Erwartungen kaum mehr Relevanz. Nicht nur für die Architektur gilt: Die Jungen arbeiten weniger am Prinzip als an einer Zukunft. Und das kann die Architektur wirklich gut gebrauchen. Denn analog zu Oscar Wildes guten oder starken Frauen gibt es Architektur, die eine gute, alle Erwartungen erfüllende Gestaltung zum Ziel hat. Es gibt aber auch Architektur, deren Gestaltung aus einer eigenwilligen Lösung entsteht. Die erfüllt weder Prinzipien noch Erwartungen. Sie überrascht. Das Wie ist dabei oft unwichtig, denn der Diskurs alleine regt an, eigenwillig und selbstbestimmt neue, notwendige Ideen zu platzieren und den Handlungsraum dafür zu erweitern. ALUCOBOND® ermöglicht Ihnen, gestalterische Spielräume auszureizen und dabei zukunftsfähige Lösungen zu finden anstatt nur Erwartungen zu erfüllen.

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Bauhaus, Germany // © Stefan Müller

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